Zukunftsmusik: Bis im Wankdorf diese Hochhäuser mit urbanen Wohnungen hochgezogen werden, dauert es noch lange. Fotos: Masterplan Wankdorf-City 2

Bern bleibt bei Hochhäusern zurückhaltend

Nachdem sich Ostermundigen gestern für eine 100-Meter-Hochhaus ausgesprochen hat, bleibt der «Bund» beim Thema. Türme seien für die Stadt Bern kein Patentrezept gegen die Wohnungsnot.

Nachdem sich Ostermundigen gestern für ein 100-Meter-Hochhaus ausgesprochen hat, bleibt der «Bund» beim Thema. Die Akzeptanz von Hochhäusern sei in den letzten Jahren gestiegen, doch Türme seien für die Stadt Bern kein Patentrezept gegen die Wohnungsnot. «Auch in der Stadt Bern wird eifrig geplant, von einem Hochhausboom zu sprechen, wäre aber übertrieben.» Unter dem Titel  «Ostermundigen ist überall», schreibt Benedikt Loderer einen Kommentar. Der Mensch in der Agglomeration taumle zwischen Stadt und Land: «Unser Leben spielt sich weit verstreut im grösseren Bern ab, in Ostermundigen wohnen wir nur. Das Hochhaus ist dafür das Wahrzeichen. Es bietet Aussicht ohne Land, Landschaftsgenuss ohne Boden.»

Weitere Meldungen:


– Im Hochhaus sollen Bürolisten enger kooperieren: Sulzer, Allianz Suisse und jüngst Roche haben Büros örtlich zusammengezogen, schreibt die «NZZ».

– Auf dem Labitzke-Areal in ZürichAltstetten sollen 277 Wohnungen entstehen. Die Eigentümerin hat nun den Auftrag an die Implenia vergeben. Die «NZZ» berichtet.

– Shop till you drop: Wie das Einkaufen die zeitgenössische Urbanität bedingt und zugleich verändert. Ein Bericht im Feuilleton der «NZZ».

– Acht Einfamilienhäuser in Chur zeigten, «wie in der Stadt gute Räume durch Verdichtung entstehen», schreibt die «Südostschweiz». (Artikel online nicht verfügbar)

– Ein Zeichen für die Expo 2027: Ausserrhoder Kantonsrat sagt Ja zu Projektkredit. Die «NZZ» berichtet. (Artikel online nicht verfügbar)

– Ein Wohnprojekt das Orbe (VD) zur Stadt machen würde, ist vom Referendum bedroht. «24heures» hält den Fall für symbolisch.

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