Der «Pirelli 39» mit Wald-Turm, von Diller Scofidio + Renfro und Stefano Boeri Architetti. Fotos: Visualisierung Aether Images

«Bepflanzte Fassaden sind nicht nachhaltig»

Welche Vor- und Nachteile bepflanzte Fassaden haben, möchte die «NZZ» heute wissen. Ausserdem in der Presse: Das Basler ‹Ritalo› wird erneuert und das ‹Standard Hotel› in Hollywood ist am Ende.

Da eine grüne Umgebung nachweislich eine angenehme und gesundheitsfördernde Umgebung schaffe, «warum dann nicht gleich mehrfach gestapelt, in der Höhe, am besten auch noch vertikal?», fragt sich die «NZZ» heute. Doch Vieles weise darauf hin, dass sich Stadt und Natur nicht so unvermittelt vermählen lassen. Positiv sei bei Fassadenbegrünungen, neben der Hitzeminderung, der ästhetische Aspekt, schreibt die Zeitung. «Der grüne Schleier hüllt Beton, Stahl und Glas in zauberhafte Muster.» Doch so wirksam die grünen Fassaden im Kleinen das Mikroklima regulieren, so bescheiden bis sogar negativ falle die Bilanz fürs Weltklima aus: «Die CO2-Reduktion, die Pflanzen durch Fotosynthese je bewirken könnten, machen die teilweise langen Transportwege der Gräser, Sträucher und Bäume zunichte.» Natürlich darf und soll das grüne Etwas die Sehnsucht nach der weiten Natur stillen, findet die Autorin. «Doch muss die grüne Vernunft auch in der verdichteten Stadt den weiten Horizont behalten.»

Weitere Meldungen:

– Das ‹Rialto› in Basel wird rundherum erneuert. Der rund 90 Jahre alte Gebäudekomplex mit Hallenbad, Restaurant und Sälen erhalte dabei zusätzlich acht neue Wohnungen, berichtet die «Basler Zeitung».

– «Das ‹Standard Hotel› in West Hollywood ist am Ende.», schreibt der «Tages-Anzeiger» heute. Damit sterbe ein Stück Architekturgeschichte.

– «Er hat den Kunstbuchmarkt revolutioniert»: Benedikt Taschen mache aus Büchern Objekte. Das «St. Galler Tagblatt» berichtet.

 

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