Planungszonen Brig-Glis.

Bei der Städteplanung mitwirken

Eine Walliser Interessengemeinschaft meldet Mitwirkung beim neuen Briger Stadtquartier «Bahnhof West» an. Heute im «Walliser Boten». Ausserdem in der Presse: Frauenstimmrecht und Deutschlands kleinstes Haus.

Die ‹Interessengemeinschaft Raumplanung Brig-Glis-Gamsen-Brigerbad› reicht bei der Stadtverwaltung eine Überarbeitung des Raumplanungs-Dossiers ein, berichtet der «Walliser Bote» heute. Die Forderungen betreffen die Pläne für das Briger Stadtquartier «Bahnhof West». Das Projekt umfasse zwischen Bahnhof und Spital ein neues städtisches Zentrum mit Geschäften, Büros, Wohnungen, Begegnungszone und unterirdischem Parkhaus, schreibt die Zeitung. Die IG Raumplanung bezeichnet die Erarbeitung des Quartierplans als «grundsätzlich sinnvoll und zweckmässig». Sie fordert jedoch, «dass die Planung mit den übergeordneten kommunalen Bauplanungen auf dem gesamten Stadtgebiet abzustimmen ist». Dabei sei der Zusammenhang zwischen der Verdichtung in einzelnen Zonen und der vorgesehenen Rückzonung von Bauland in anderen Gebieten aufzuzeigen. Sie gehen davon aus, dass die Stadtgemeinde Brig-Glis durch die «Aufzonung» des neuen Stadtquartiers Millionengewinne realisiere. «Sollten diese nicht zur Entschädigung der von Rückzonungen betroffenen Eigentümer verwendet werden, müssten wir uns gegen das ganze Vorgehen mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen», schliesst die Eingabe.

Weitere Meldungen:

– «Die Konkordanz war das Problem»:  Warum es so lange ging, bis Schweizerinnen abstimmen konnten, erklärt Historikerin Brigitte Studer im «Tages-Anzeiger».

– «Ein Youtuber kauft in der Bremer Altstadt das kleinste Haus Deutschlands»: Die «NZZ» zeigt auf, was es mit dem «Tiny House» auf sich hat.

– «Der Berner Altenberg wird mit mobilen Dammbalken statt einer Schutzmauer gesichert.» Der «Bund» berichtet.

– Um möglichen Schleichweg-Benutzern entgegenzuwirken, habe die Regierung des Kantons Glarus nun Massnahmen erarbeitet, die in das Ausführungsprojekt Stichstrasse Näfels–Mollis einfliessen, schreibt die «Südostschweiz».

 

 

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