Lily Reich, Leiterin der Bau-/Ausbauabteilung und der Weberei am Bauhaus Dessau und später am Bauhaus Berlin. Fotos: moma.org

«Bauhäuslerinnen unter sich»

Mit dem 100-Jahr-Jubiläum des Bauhauses kehren vergessene Künstlerinnen zurück ins Rampenlicht. Ein Artikel in der «NZZ».

«Es ist ja wirklich bemerkenswert, wie gross die Bemühungen geworden sind, den vielen Bauhäuslerinnen die Ehre zu erweisen, die sie seit 100 Jahren verdienen», schreibt die «NZZ». Ihre Geschichten sollten sich nun ebenso ins kollektive Gedächtnis einschreiben wie die berühmten Meister, die einem beim Stichwort «Bauhaus» immer sofort einfallen: Walter Gropius, Mies van der Rohe, Paul Klee, Johannes Itten, Laszlo Moholy-Nagy, you name them. Stattdessen würden dann möglicherweise Lily Reich, Lucia Moholy, Otti Berger, Karla Grosch, Grete Stern oder Ré Soupault vor dem inneren Auge erscheinen, meint die «NZZ» und schliesst: «Wenn es um das sogenannte Frauenbild des Bauhauses geht, werden die Karten nun offenbar langsam, aber sicher alle auf den Tisch gelegt. Aber wo steht die Forschung, wenn es um die Dekonstruktion des Männerbilds geht?»

Weitere Meldungen:

– «Wo die Landreserven bald knapp werden»: In vielen Gemeinden würde das Bauland bei Annahme der Zersiedelungsinitiative schon in wenigen Jahren zur Neige gehen, wie eine Studie zeigt. Die «NZZ» informiert.

– Nach dem Bundesgerichtsurteil sucht die Bündner Politik nach Umbau-Auswegen für Ställe in den Erhaltungszonen. Die «Südostschweiz» berichtet.

– «Mit dem Raumplanungsgesetz wird schon heute die Zersiedelung gestoppt»: Im Leitartikel stellt sich die «Südostschweiz» gegen die Zersiedelungsinitiative. Volksinitiativen seien dazu da, um einen Missstand zu korrigieren.

– Das Architekturbüro Schneider Studer Primas gewinnt den Wettbewerb für ein Fachspital, eine Pflegestation und eine Notwohnsiedlung für das Sozialwerk Pfarrer Sieber in Zürich-Affoltern. Die «NZZ» berichtet.

– Montreux diskutiert heiss über das geplante, neue Kongresszentrum des Architekturbüros CCHE. Am 10. Februar stimmt die Bevölkerung ab. «24heures» berichtet.

– «Vom Schneckenweg zu Wohnhäusern und Hotel»: Im CityGate in Basel sollen bis zum Jahr 2020 rund 200 Wohnungen und ein Hotel entstehen. Die «Basler Zeitung» informiert.

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