Der Kanton Baselland will eine generelle Rückbaubewilligung ausserhalb der Kernzone und eine Lenkungsabgabe für Deponie-Abfällen einführen. Fotos: Elissa Eady via Unsplash

Baselland fördert die Wiederverwertung von Bauschutt

Der Kanton will eine generelle Rückbaubewilligung ausserhalb der Kernzone und eine Lenkungsabgabe für Deponie-Abfällen einführen. Ausserdem in der Presse: Wie müssen Wanderschuhe aussehen?

«Bauabfälle und Rückbaustoffe wie Betonabbruch, Mischabbruch oder Aushubmaterial sollen im Kanton Baselland verstärkt wiederverwertet werden», berichtet die «Basler Zeitung». So sollen im Kanton Basel-Landschaft eine generelle Rückbaubewilligung ausserhalb der Kernzone und eine Lenkungsabgabe für die Lagerung von Deponie-Abfällen eingeführt werden.
Vorgesehen sei eine Abgabe von maximal 50 Franken pro Tonne Abfall. Ausserdem soll «zur Bündelung der Vollzugstätigkeit im Baubereich» eine neue Fachstelle Baustoffkreislauf im Amt für Umwelt und Energie mit drei Vollzeitstellen geschaffen werden.  Gemäss Kanton landen aus der Region Basel jährlich rund eine Million Tonnen Bauabfälle auf Baselbieter Deponien. «Durch eine bessere Ausschöpfung des Verwertungspotenzials und ein hochwertiges Recycling könne diese Menge wesentlich gesenkt und der Bauwirtschaft wertvolle Sekundärrohstoffe zugeführt werden», schreibt die «Basler Zeitung».

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– «Müssen Wanderschuhe wirklich so aussehen?»: Laufschuhhersteller drängen ins Trekkinggeschäft und verändern das Traditionsprodukt «massiv», schreibt der «Tages-Anzeiger».

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