Auf dem Dreispitz planen Herzog & de Meuron Wohnhochhäuser. Fotos: Herzog & de Meuron

«Basel steht vor einem Entwicklungsschub»

Der Kanton präsentiert sein Wachstumspotenzial auf einer Fläche von rund 113 Hektaren den Investoren. Die «Basler Zeitung» berichtet.

Bis ins Jahr 2035 will Basel stark wachsen. Die Einwohnerzahl soll um 20'000, die Zahl der Arbeitsplätze um 30'000 steigen. Raum für diesen Entwicklungsschub bieten die acht Areale Westfeld, Rosental Mitte, Volta Nord, Walkeweg, Dreispitz Nord, Wolf, Klybeckplus sowie Klybeck- und Westquai. «Zur Verfügung stehen insgesamt 113 Hektaren, also rund 160 Fussballfelder», schreibt die «Basler Zeitung». Eine Podiumsdiskussion mit den Investoren ging der Frage nach, wie schnell die Entwicklung erfolgen soll. «Zum Glück verfüge Basel über verschiedene Areale, die aufgrund ihrer spezifischen Situation unterschiedlich schnell entwickelt werden könnten», zitiert die «BaZ» Kantonsbaumeister Beat Aeberhard. Auf dem Areal Klybeckplus (das auch Thema an Hochparterres Städtebau-Stammtisch am 9. Dezember sein wird) solle die Entwicklung eher langsam erfolgen, sagte Andreas Fürst, CEO der Central Real Estate AG. Zuerst gelte es, sich Gedanken zu machen über die Zukunft – etwa über altersdurchmischte, kleinräumige Wohnformen. Mit Basel Entwicklung setzt sich auch Hochparterres Themenheft «113 Hektar Chancenland» auseinander.

Weitere Meldungen:

– Weil ein Architekturbüro nicht zum Projektwettbewerb für die Neugestaltung des Herisauer Obstmarktes zugelassen wurde, hat es Beschwerde beim Ausserrhoder Obergericht eingereicht. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– Es gibt Zweifel, ob das künftige Zürcher Kinderspital von Herzog & de Meuron gut genug mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen wird, schreibt der «Tages-Anzeiger». Spezialisten schlagen eine Metro zum Tiefenbrunnen oder eine U-Bahn zum HB vor.

– Das Spreitenbacher Hochhausprojekt Neumatt löst eine Mobilisierungswelle aus: Die Gemeindeversammlung musste abgesagt werden, weil der Aufmarsch die Saalkapazitäten gesprengt hat. Die «NZZ» berichtet.

– Die Stadt stelle die Wirtschaft beim Verkehr vor Faits accomplis, sagt Bernhard Emch, Präsident des Handels- und Industrievereins im Interview mit dem «Bund». Der Stadtpräsident könne seine Rolle als Mediator nicht spielen.

– «Ein Wartehäuschen auf Rädern»: Zürichs neues Tram sieht nicht nach Tempo aus, schreibt der «Tages-Anzeiger». Das bremse die Vorfreude.

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