Der Teilplan Kaltluftsystem zeigt die kühlen Luftströme in Teilen der Stadt.

«Bäume, Brunnen, helle Fassaden»

Die «NZZ» berichtet über Zürichs Pläne, die Stadt zu kühlen. Ausserdem in der Presse: Ein kleines KKL und die Smart City in Thun.

Um Zürich hitzetauglich zu machen, hat der Stadtrat am Dienstag das Planungsinstrument «Fachplanung Hitzeminderung» vorgestellt (Hochparterre berichtete). Das umfangreiche Papier zeigt, wie die Klimaerwärmung Zürich trifft und umfasst Massnahmen, die den Temperaturanstieg vermindern und dämpfen können. Zürich werde sich damit nicht «in eine mediterrane Stadt wie Sevilla verwandeln», schreibt nun die «NZZ». Aber die Auswirkungen werden für alle zu spüren sein. Für Planer und Bauherren enthält die Fachplanung einen grossen Werkzeugkasten, der bei Neubauten standardmässig zum Einsatz kommen soll. Und auch bei Bestandesbauten lasse sich viel herausholen. «Wer Bäume pflanzt, braucht auch viel Platz, und dieser ist in Zürich knapp», schreibt die Zeitung und sieht zahlreiche Konflikte provoziert, etwa in städtebaulich-ästhetischen Fragen, mit dem Denkmalschutz oder mit der Event-Politik der Stadt.

Weitere Meldungen:

– Das Projekt Kultur- und Kongresszentrum Entlebuch (KKE) geht in die nächste Phase, meldet die «LZ». Mittlerweile gebe es klarere Vorstellungen bezüglich Architektur und Akustik.

– Mit dem Projekt Smart City will die Stadt Thun auf neue Art Anregungen aus der Bevölkerung und von den Interessengruppen abholen. Der «Bund» informiert über das Projekt.

– In Basel soll die Margarethenbrücke erneuert werden, schreibt die «BaZ». Damit wolle man auch der Raum vor der Markthalle zu einem Platz umgestalten. 

Die «NZZ» denkt über den Verkehr nach der Pandemie nach. Eine Rückkehr zu den bisherigen Routinen sei schwer vorstellbar.

– Hochparterre Redaktor Andres Herzog schreibt im «Tages-Anzeiger» über ein Haus, das ohne Heizung auskommt. Das radikal reduzierte System des Architekten Dietmar Eberle überzeugt immer mehr Bauherren.
 

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