Das Churer Architekturbüro Ritter Schumacher gewinnt den Wettbewerb für die Umnutzung und den Neubau der Strafanstalt Sennhof in Chur. Fotos: zVg

Aus Gefängniszellen werden Clusterwohnungen

Das Churer Architekturbüro Ritter Schumacher gewinnt den Wettbewerb für die Umnutzung und den Neubau der Strafanstalt Sennhof in Chur. Die «Südostschweiz» berichtet.

«Die beiden Churer Architekten schlagen mit ihrem Projekt ‹Kontinuum› eine ordentliche Lücke ins heute geschlossene Mauerwerk der Strafanstalt Sennhof und öffnen dadurch das Areal zu den angrenzenden Rebbergen hin», schreibt die «Südostschweiz». Sie erhofften sich vom Abbruch des Gebäudeteils aus den mittleren Achtzigerjahren einen fliessenden Übergang zwischen Stadt und Natur. Die Jury lobt den geplanten Mix an Nutzungen auf dem Areal. Im neu zu erstellenden Bauteil sind 33 Genossenschaftswohnungen vorgesehen. Aus den Gefängniszellen werden Einzelzimmer und Clusterwohnungen. Das Erdgeschoss ist für gewerbliche Nutzungen reserviert.

Weitere Meldungen:

– «Der Brunaupark soll teuren Wohnungen weichen»: Im Zürcher Albisgüetli plant Credit Suisse eine neue Überbauung. Ein Migros-Center und mehrere Wohnblocks sollen abgerissen werden. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– «Stadtbaum, du hast es schwer»: Viele einheimische Baumarten vermögen dem Stadtklima nicht mehr zu trotzen – Kritiker halten das Problem für hausgemacht, schreibt die «NZZ».

– «Richter stoppen Luxus-Bauprojekt»: Das Bundesgericht pfeift den Kanton Bern und die Gemeinde Saanen zurück, weil zwölf geplante Wohnungen nur zum Schein als Erstwohnungen ausgewiesen würden. Der «Bund» informiert.

– Ricardo Simian kopiert Renaissance-Instrumente mit 3-D-Drucktechnik. Kürzlich hat er damit einen Design-Preis gewonnen - und sich dabei Adidas und Siemens durchgesetzt. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

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