Die Sanierung des Düsseldorfer Dreischeibenhauses behütet das Bauerbe eines einzigartigen Hochhauses.

Aufstrebende Lichtgestalt

Die «NZZ» bespricht das frisch sanierte Dreischeibenhauses in Düsseldorf, eine «Ikone des westdeutschen Wirtschaftswunders».

«Nur wenigen Bauten gelingt es, in ihrer Nomenklatur das architektonische Programm zu verankern», beginnt die «NZZ» den Artikel über die Sanierung des Dreischeibenhauses in Düsseldorf, einem Bauwerk, «das sich als die Ikone des westdeutschen Wirtschaftswunders weit über die Rheinmetropole hinaus in das kollektive Bildgedächtnis, aber auch die Architekturgeschichte eingeschrieben hat». Mit dem Umbau wurden dieselben Architekten beauftragt, die bereits 1955 den Wettbewerb gewannen: die Düsseldorfer Architekten Hentrich Petschnigg und Partner (HPP) haben dem Haus die energetisch unausweichliche Doppelfassade verabreicht. Die wurde allerdings nicht der bestehenden Glas-Aluminium-Fassade einfach vorgesetzt, sondern man hat sie von innen angebracht. Durch die Verdopplung der Fassade nach innen blieben die extrem schmalen Proportionen der Baukörper vollkommen unangetastet, meint die «NZZ»: «Und gerade die sind es, die dem städtebaulich einzigartig placierten, mit polierten Edelstahlfronten verblendeten Scheiben-Trio seine einzigartige, steil zum Himmel aufstrebende Lichtgestalt verleihen.»

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