Ein neues Gebäude für das Waadtländer Parlament: Im Bild das Projekt «Rosebud» des Lausanner Büro Cube mit dem Büro Bonell y Gil aus Barcelona Fotos: Parlement Vaude

Architekturstreit in Lausanne

Der geplante Neubau des Waadtländer Parlaments mit seinem grossen Dach aus nichtrostendem Stahl stösst auf Widerstand.

Das Waadtländer Parlament, das seit dem Brand seines Gebäudes in einem Provisorium tagt, soll auf dem Lausanner Cité-Hügel einen Neubau bekommen. Aus einem Architekturwettbewerb ging das Projekt «Rosebud» des Lausanner Büro Cube mit dem Büro Bonell y Gil aus Barcelona als Sieger hervor. Nun stösst der geplante Bau mit seinem grossen Dach aus nichtrostendem Stahl auf Widerstand, schreibt die «NZZ» heute. Denn in den letzten Tagen mehrten sich die Anzeichen, dass ein Referendum gegen das Projekt zustande kommt. «Die Waadt hat eine lange Tradition der Architekturdebatten. Bereits der Bau der Tour Bel-Air, des ersten Wolkenkratzers der Schweiz, schlug in den 1930er Jahren hohe Wellen; vor vier Jahren wurde der Bau eines Kantonsmuseums am Seeufer in Ouchy haushoch verworfen. Ob «Rosebud» dereinst in die lange Reihe der nicht gebauten Waadtländer Prestigebauten aufgenommen wird?», fragt die «NZZ».

Weitere Meldungen:

– Post, Skyguide, Swisscom und SBB sollen auf die Steigerung der Energieeffizienz hinwirken, schreibt die «NZZ» in der heutigen Ausgabe.

– Die Bahnen erhalten mehr Geld: Der Ständerat folgt den Vorgaben des Bundesrats und erhöht die Mittel für den Betrieb und den Unterhalt der Bahnanlagen. Die «NZZ» berichtet.

– Die «Sieben Weisen» Deutschlands halten die Zürcher Verkehrspolitik für vorbildlich, besonders Tempo 30 und die Förderung des Fuss- und Veloverkehrs. Der «Tages-Anzeiger» informiert.

– Kompakter und dennoch ohne roten Faden: Die Swiss Art Awards präsentieren sich in diesem Jahr als Schau der Vielfalt, aber ohne Überraschungseffekt, schreibt der «Bund».

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