Die lauteste Strasse Zürichs ist die Rosengartenstrasse.

«Am ruhigsten in Bern, am lautesten in Genf»

Der «Tagi» berichtet, in welchen Städten die Lärmbelastung am schlimmsten ist. Ausserdem in der Presse: Christ & Gantenbein sanieren das Kunstmuseum Basel und die ETH baut mit KI.

Die Zürcher Kantonalbank hat für alle Schweizer Mietwohnungen analysiert, wie exponiert diese gegenüber Strassenlärm sind. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Dabei zeigt sich, dass Genf und Lausanne zusammen mit Lugano zu den drei Städten mit der höchsten Belastung gehören. Nur gerade 4 Prozent aller Adressen in Genf liegen an einer ruhigen Lage. In Zürich, der grössten Stadt der Schweiz, trifft das nur auf 8 Prozent der Wohnungen zu. Deutlich ruhiger lebt es sich in Aarau, Winterthur und Bern. Der Bericht sucht aber auch nach Lösungen. So hätten Neubauten einen viel besseren Lärmschutz und würden mit einer höheren Ausnützung dem Wohnungsmangel in den Städten entgegenwirken. Tempo 30 bezeichnet die ZKB als «wirkungsvolle, für die Mobilität aber auch sehr drastische Möglichkeit», um den Lärm zu reduzieren. Neue Informationstechnologien in den Autos könnten zukünftig die effizientere Nutzung der Strasse fördern. Zudem habe die Weiterentwicklung von Strassenbelägen durchaus Potenzial.

Weitere Meldungen:

– «Christ & Gantenbein werden das Hauptgebäude des Kunstmuseums Basel sanieren und diverse Umbauten im Erdgeschoss vornehmen», schreibt die «Basler Zeitung». Die Architekten sind als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen, dessen Ergebnisse jetzt im Baudepartement am Münsterplatz 11 ausgestellt werden.

– «ETH entwickelt mit künstlicher Intelligenz ein Pflanzenhochhaus»: Forschende der Hochschule haben eine 22 Meter hohe Skulptur entworfen, deren Teile nun auf dem Hönggerberg von Robotern zusammengesetzt werden. Die «NZZ» berichtet.

– «Der Sendeturm war sein Refugium – jetzt kommt der Koloss weg»: Die «NZZ» hat mit dem Chef des dreieckigen Betonbaus auf dem Zürcher Albis gesprochen und dabei dessen Architektur genauer angeschaut.

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