Gegen den Bau von Staumauern sollen Umweltverbände keine Beschwerde mehr führen dürfen. Fotos: Taxiarchos228 aus de.wikipedia.org

AKWs stilllegen und Umweltverbände zum Schweigen bringen

Der Bundesrat hält den Ausbau der erneuerbaren Energien nur für möglich, wenn die Beschwerderechte der Umweltverbände beschnitten werden.

Auch der Nationalrat will eine Zukunft ohne Atomenergie. Er hält den Ausbau der erneuerbaren Energien aber nur für möglich, wenn die Beschwerderechte der Umweltverbände beschnitten werden. Sie wollen künftig den Bau von Wasserkraftwerken, Windrädern und Solaranlagen nicht mehr verhindern können – auch wenn diese gegen Umweltrecht verstossen. «Diesem Atomausstieg ist nicht zu trauen», kommentiert der «Tages-Anzeiger» und fragt: «Was passiert nach den Wahlen?» Bis der Bundesrat nächstes Jahr seine Vorschläge für die neue Energiepolitik präsentiere, sei «alles nur Geplänkel». Gegen neue Subventionen allerdings hätten weite Teile des Gewerbes nichts einzuwenden. «Vielleicht sind es also Baumeister, Elektriker, Spengler, Heizungsinstallateure und Dachdecker, die das Parlament am Ende dazu bringen, die nötigen Förderinstrumente und Vorschriften wirklich zu beschliessen», mutmasst der «Tages-Anzeiger».

Weitere Meldungen:

– Das Langstrassenquartier in Zürich hat sich in den letzten zehn Jahren massiv verändert. «Der Stadtteil mit dem schlechten Ruf wird eines der angesagtesten Quartiere», schreibt die «Wochen Zeitung». Dies sei aber nicht zum Wohle aller Quartierbewohner, so die Zeitung.

– In der Stadt Zürich sind derzeit rund 30 Häuser besetzt. «Weil die Stadt für eine polizeiliche Räumung hohe Anforderungen an die Eigentümer stellt, müssen sich dies häufig mit der Besetzung abfinden», meint die «NZZ».

– Die «NZZ» berichtet über den fortschreitenden Niedergang des Sitzkomforts bei den SBB: «Teuren 1. Klass-Billetten stehen immer schlechtere Sitzgelegenheiten gegenüber.»

– Heute eröffnet Basels grösster Coop im Erdgeschoss des Südparks – einem neuen Gebäude von Herzog & de Meuron. Die «Basler Zeitung» zeigt die mit Fenstern übersäte Fassade des Projekts, das ab 2012 komplett bezogen wird.

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