«Agglo-Parlament wählt Agglo-Bundesrat»

«Wenn am Mittwoch die Bundesversammlung über die Zusammensetzung des Bundesrats entscheidet, spielen die Parlamentarier aus den grössten Schweizer Städten eine untergeordnete Rolle», schreibt der «Tages-Anzeiger» heute.

Eine Studie der Universität Zürich zeige, dass 1. die landwirtschaftlichen Lebenswelten im Parlament deutlich übervertreten sind; 2. der Anteil der Parlamentarier, die in Kernstädten leben, kontinuierlich abnimmt; und 3. immer mehr und überproportional viele Parlamentarier in Agglomerationsgürteln leben. Im Kommentar fragt die Zeitung, wer den im Bundesrat die Städte vertrete. Es gäbe nur einen «Kandidat der Städte»: Pierre-Yves Maillard. «Sein Wohnsitz Remaufens mag nicht Welstadt sein, aber sein Arbeitsort ist Lausanne. Die Wahl des Waadtländers würde die Stadt stärken.»

Weitere Meldungen:

– Zürich-West by Bike: Das ist ein gemischtes Erlebnis, schreibt der «Tages-Anzeiger»: «Die Velo-Lobby spricht von einer verpassten Chance. Die Stadt räumt Fehler ein.»

– Das Luzerner Stadtentwicklungsprojekt «Luzern Nord» ist von «nationaler Dimension» und steht vor «wichtigen Schritten», schreibt die «NZZ».

– «Misserfolgswelle»: Nach langem Hin und Her steht das Dach des neuen Wädenswiler Bushofs endlich. Die «NZZ» berichtet.

– Der neue Bahnhof Bergün ist eröffnet, vermeldet die «Südostschweiz». Er vereint die Rhätische Bahn und Bergün Filisur Tourismus unter einem Dach.

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