Schneiderei in der Garage: Mitarbeiter des Labels Moyo Fashion in der ostkongolesischen Stadt Goma. Fotos: Judith Raupp

Afro-Mode aus dem Land der Kalaschnikows

Die Schweizerin Sarah Zingg will mitten im kongolesischen Krisengebiet ein Modelabel für den internationalen Markt schaffen. Judith Raupp berichtet im «Tages-Anzeiger».

Hilfe auf unternehmerische Art: Die Schweizerin Sarah Zingg will mitten im kongolesischen Krisengebiet ein Modelabel für den internationalen Markt schaffen. Afro-Chic aus dem Land der Kalaschnikow für die Laufstege der Welt sozusagen. Ein Atelier mit einem Café soll entstehen, ganz nach dem Vorbild europäischer Künstlerstätten in sanierten Industriegebieten. Auf Qualität legt Zingg besonderen Wert. Denn mit Moyo Fashion probt sie den Gegenentwurf zu den Gepflogenheiten in Goma. Die wichtigsten Arbeitgeber im Ostkongo sind Hilfsorganisationen. Viele unterhalten Projekte, in denen vom Krieg traumatisierte Frauen das Nähen lernen. Dabei geht es aber eher um die Psyche als darum, ein Handwerk zu beherrschen. Entsprechend schlecht ist oft die Qualität der Produkte. Judith Raupp berichtet im «Tages-Anzeiger» – die Journalistin  arbeitet seit 2011 im Auftrag einer deutschen Hilfsorganisation als Medientrainerin in Goma und betreut auch die Redaktion von Radio Tayna, die Hochparterre seit zwei Jahren mit seinem Solidaritätsprozent unterstützt.

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