Eine lichtdurchlässige Hülle umfasst die Stationen. (Visualisierung: PD)

80 Meter über dem See

Die Planung des ZKB-See-Bähnlis in Zürich kommt voran. Gestern präsentierte die Bank die Gestaltung der temporären 150-Jahr-Seilbahn.

Die Stationen und die Stützen würden sich «ideal» in die Landschaft einfügen und die Kabinen einen einmaligen Ausblick ermöglichen, zitiert der «Tagesanzeiger» aus einer Mitteilung der ZKB. Die 18 fast vollständig verglasten Kabinen sollen an ein Flugzeug-Cockpit erinnern. Die Stützen sind 80 Meter hoch, die Stationen umfasst eine lichtdurchlässige Hülle. Gestaltet haben sie Vetter Schmid Architekten. In den Quartieren Riesbach und Wollishofen stösst das Seilbahnprojekt allerdings auf Widerstand, schreibt der «Tagesanzeiger». «Mehr als 2200 Personen haben eine Petition unterschrieben, die im September eingereicht wurde.» Die ZKB treibt das Projekt derweil weiter. Ab Sommer 2020 soll die Züri-Bahn das Mythenquai und das Zürichhorn für fünf Jahre verbinden. Der Kantonale Gestaltungsplan und die wasserrechtliche Konzession liegen ab dem 9. November auf.

Die Kabinen sind fast vollständig verglast. (Visualisierung: PD)

Weitere Meldungen:

– Der chilenische Architekt Alejandro Aravena erobert die Herzen der Europäer. «Ist er wirklich Pionier einer neuen Architekturauffassung?», fragt die «NZZ» kritisch. (Artikel nicht online)

– Sieben Kunstschaffende erzählen in der Ausstellung «Raumgeschichten» im Kunstraum Baden von Städten und Ruinen, Utopien und Albträumen. Die «Aargauer Zeitung» berichtet.

– Rudolf Holzer ist ab 2019 Chef der Baudirektion in Burgdorf. «Ein Ort, der wächst, sorgt für Freude», sagt der 48-jährige Architekt im Interview mit der «Berner Zeitung».

Der «Berner Oberländer» bespricht die Ausstellung «The Politics of Design» im Vitra Design Museum, die Victor Papanek Leben und Werk vorstellt.

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen