Auf dem ehemaligen Zürcher Zollfreilager entsteht der neue Stadtteil «Freilager» mit 800 Miet- und 200 Studentenwohnung. Schon zwei Jahre vor Bezug übersteigt die Zahl der Interessenten die Zahl der Wohnungen bei Weitem. Fotos: freilager-zuerich.ch

1000 freie Wohnungen in Zürich

Ab 2016 ziehen 2000 Menschen in den neuen Stadtteil namens Freilager. Jean-Claude Maissen leitet das Projekt auf dem ehemaligen Zürcher Zollfreilager. Der «Tages-Anzeiger» stellt das Bauprogramm und den «Mann mit den 1000 freien Wohnungen» vor.

Der «Tages-Anzeiger» berichtet auf einer halben Seite über das Bauprojekt auf dem ehemaligen Zürcher Zollfreilager. «Wir realisieren mit dieser Wohnüberbauung ein neues, attraktives Stadtquartier», sagt Jean-Claude Maissen, der die Freilager AG führt. Der gelernte Architekt HTL/ETH und Certified International Wealth Manager arbeitete zuvor für die Winterthur Versicherung und die Credit Suisse. Er ist: «Der Mann mit den 1000 freien Wohnungen».
Zwei Gebäude aus den 1920ern werden im neuen Stadtteil namens Freilager saniert, aufgestockt und als Wohnraum genutzt. Hinzu kommen zehn Neubauten, darunter drei 40 Meter hohe Hochhäuser. Neben Büro- und Gewerbeflächen entstehen 800 Miet- und 200 Studentenwohnungen für 2000 Bewohner. Die Mietzinse der 2.5-, 3.5- und 4.5-Zimmerwohnungen werden durchschnittlich bei 1600, 2400 und 2850 Franken liegen. Allerdings gibt es auch Wohnungen im höheren Preissegment. Maissen: «Wir haben für jedes Portemonnaie etwas.»

Der Ansturm ist riesig: Auf 1000 Wohnungen kommen sich schon jetzt 3000 Anmeldungen, wöchentlich kommen bis zu 50 dazu. Für die Erstvermietung arbeitet man nun mit dem Immobiliendienstleister Intercity zusammen. In den folgenden Wochen folge eine intensive Vorbereitungsphase. Maissen: «Klar ist, die Vergabe der Wohnungen muss sauber und fair ablaufen.» Wahrscheinlich werde das Los über die Zuteilung der Wohnungen entscheiden. Der Bezug erfolgt ab 2016.

Weitere Meldungen:


– «Erste Adresse für Studenten», urteilt die «NZZ» über das bisher grösste Projekt Zürcher der Stiftung für studentisches Wohnen. Die Anlage der Architekten Darlington Meier überrasche mit raffiniert eingesetzten Halbgeschossen, ihre Wohnungen wirkten grosszügig.

– Alte Fronten auf dem Viererfeld: Wie «Der Bund» berichtet, formieren sich die alten Fronten auf dem Viererfeld. Nicht nur Anwohner und Links-Grüne, auch SVP und FDP sind kritisch gegenüber der Planung, die im Mai aufgelegt werden soll.

– Induktionsschlaufen im Strassenbelag: Wie die «Basler Zeitung» meldet, erkennt eine neue Basler Signalanlage verschiedene Verkehrsteilnehmer. Velos erhalten rasch Grün.

– Grosszügiger Schwarm: Wemakeit.ch ist kein Ideenfriedfhof. Die grösste Schweizer Crowdfunding-Plattform führt zwei Drittel der Projekte in die Realität. «Der Bund» berichtet.

– «So sieht der Hafenkran aus», titelt der «Tages-Anzeiger» und präsentiert den ab Anfang April am Zürcher Limmatquai aufgebauten Kran. Das alte Stück kommt aus Rostock.

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