100 Millionen soll das Projekt des französischen Architekten Rudy Ricciotti kosten, in dem ab 2015 das Menuhin-Festival und dergleichen über die Bühnen gehen sollen. Fotos: Les Arts Gstaad

100 Millionen für die Musik in Gstaad

«Der Bund» stellt heute den Stand der Dinge des Kunst- und Kulturzentrums von Gstaad vor. 100 Millionen soll das Projekt des französischen Architekten Rudy Ricciotti kosten, in dem ab 2015 das Menuhin-Festival und dergleichen über die Bühnen gehen sollen.

«Der Bund» stellt heute den Stand der Dinge des Kunst- und Kulturzentrums von Gstaad vor. 100 Millionen soll das Projekt des französischen Architekten Rudy Ricciotti kosten, in dem ab 2015 das Menuhin-Festival und dergleichen über die Bühnen gehen sollen. Die Fassade wird aus aufrecht stehenden Holzstämmen gebaut, die sich wie eine Welle ums Haus gleich beim Bahnhof wirft. 1400 Plätze sind geplant, dazu eine Postautobahnhof und eine Garage unterirdisch. Finanziert wird das Vorhaben privat und Private äufnen auch einen Fonds mit 50 Millionen für den Unterhalt und einen weiteren mit 35 Millionen, um das Festival langfristig zu sichern. Die gut 180 Millionen trägt die Stiftung Les Arts Gstaad zusammen. Vorab aber ist nötig, dass die Gemeindeversammlung von Saanen der Stiftung das Bauland im Baurecht abtritt.

Weitere Meldungen:



– In der «NZZ» schreibt Martin Meyer ein Capriccio in gewohnt brillanter Manier über eine Reportage in der International Harold Tribune, die sich beklagt hat, wie in der Stadt Zürich der Autoverkehr ausgetrieben wird. Und er ist bei allen Spitzen gegen die Verkehrsmanager zufrieden, dass Zürich halt auch eine Stadt ist, die es auch gut mit uns Fussgängern meint.

– Im «Corriere del Ticino» schreibt Nenad Stojanovic, der Präsident der Energiekommision des Tessiner Grossrats, einen flammenden Appell, dass Lugano sich auf den Weg machen müsse, eine 2000-Watt-Stadt zu werden.

– In der «Basler Zeitung» ist ein schönes Stück Schweizer Gegenwartsarchitektur zu lesen. Weniger übers Haus als über den Produktionsprozess. Über zehn Jahre dauerte es bis gestern in der Gemeinde Laufen der Spatenstich für das neue Schulhaus doch noch möglich geworden ist. Das Projekt von Baumberger & Stegmeier aus Zürich habe zwar wacker um einen Drittel abgespeckt werden müssen, aber es habe dank «einer markanten Architektursprache» überlebt.

– In der «Südostschweiz» wird angekündigt, dass René Hornung und Köbi Gantenbein am Freitag eine Architekturwanderung von Guarda nach Lavin anführen werden. Mit Dorführungen und Lesungen aus Leben & Werk. Treffpunkt: Bistro, Bahnhof Lavin um 13 Uhr.

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