Der Schweizerische Werkbund zündet heute das Feuerwerk zum 100. Geburtstag.

100 Jahre Schweizerischer Werkbund

Der Schweizerische Werkbund feiert heute sein hundertjähriges Jubiläum. Die «NZZ» blickt auf dessen Anfänge zurück. «Wer mit Gleichgesinnten qualitativ in die visuelle Kultur eingreifen wollte, trat diesem Bündnis bei.» Die «Geschmacksskale», die Le Corbusier 1923 erstellt hatte, definierte klar: Zierformen sind «schlecht», Praktisches und Schmuckloses hingegen «gut».

Der Schweizerische Werkbund feiert heute sein hundertjähriges Jubiläum. Die «NZZ» blickt auf dessen Anfänge zurück. Im Kunstgewerbemuseum Zürich versammelten sich am 17. Mai 1913 rund 30 Personen aus Architektur, Kunst, Gewerbe und Industrie. «Wer mit Gleichgesinnten qualitativ in die visuelle Kultur eingreifen wollte, trat diesem Bündnis bei», so die «NZZ». Die «Geschmacksskale», die Le Corbusier 1923 erstellt hatte, definierte klar: Zierformen sind «schlecht», Praktisches und Schmuckloses hingegen «gut». Der Werkbund hielt am Ideal der zeitlosen Einfachheit bis in die 1960er Jahre fest. 1967 organisierten jüngere SWB-Mitglieder den Anlass Chair Fun, der als «kleiner Aufstand gegen die Grundsätze der ‹guten Form›» beschreiben wurde. «‹Pop› und ‹Fun› kamen ohne die Unterstützung einer Vereinigung aus, die mit hohem ästhetischem Anspruch ‹Volkserziehung› betrieb», schreibt die «NZZ». «Der Werkbund musste sich neu erfinden.»

Jubiläumsfeier und Ausstellung: 17. und 18. Mai, Volkshaus Zürich

Weitere Meldungen:

– «Massentourismus und Nachhaltigkeit schliessen sich gegenseitig aus», schreibt Stadtwanderer Benedikt Loderer im «Tages-Anzeiger». «Wer das Gegenteil behauptet, betreibt Schönfärberei.»

– Der «Tages-Anzeiger» berichtet über die Swiss Photo Awards. «In der Architekturfotografie ist das Gesamtbild bemerkenswert, die Vielfalt an Zugängen und Methoden.»

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