Zwischen klar und verschwommen oszillieren die Scheiben der neuen Lärmschutzwand an der A1 in Zürich.
Fotos: Robin Winogrond
Ist eine Autobahn etwas, das es zu verzaubern gilt? Dies und weitere Fragen zu Verkehrsinfrastruktur diskutieren Fachleute aus Kunst, Städtebau und Landschaftsarchitektur am 11. April in der Zürcher Grünau.
Kann eine ästhetische Intervention in gross angelegte Infrastrukturprojekte zu einer subtilen Provokation werden, über die Natur der Stadt und die Natur in der Stadt nachzudenken? Das informelle Minisymposium „Blurred Aesthetics: Re-Enchanting Urban Infrastructure” bietet eine interdisziplinäre Plattform, um Fragen der Infrastruktur und der Vorstellungskraft zu untersuchen.
Re-Enchanting, also das Wieder-Verzaubern, beinhaltet ein tieferes Verständnis des Ortes, seiner Ressourcen, Dynamiken und Atmosphären. Vorträge und Diskussionen erörtern, wie mit den Verkehrsinfrastrukturen des 20. im 21. Jahrhundert umgegangen werden kann. Soll man sie verstecken, zeigen, weiterverwenden, abschaffen, umbauen?
Die Veranstaltung findet parallel zum Bau der Schallschutzwand Zürich: Poetik der Infrastruktur statt, einer 850 m langen Wand aus geätztem Glas, die von Robin Winogrond entworfen wurde....
Symposium: Blurred Aesthetics
Ist eine Autobahn etwas, das es zu verzaubern gilt? Dies und weitere Fragen zu Verkehrsinfrastruktur diskutieren Fachleute aus Kunst, Städtebau und Landschaftsarchitektur am 11. April in der Zürcher Grünau.
31.03.2026 14:49