Das Barell-Gut heute.

Widerstand für das Barell-Gut

In Oberhofen am Thunersee soll eine grosse freie Wiese mit austauschbaren Mehrfamilienhäusern verbaut werden. Im Dorf regt sich Widerstand. Man will das Grundstück zurückkaufen.

Noch ist das Barell-Gut eine grosse freie Wiese mit Aussicht auf den Thunersee. Nun soll darauf Mehrfamilienhaus-Überbauung entstehen, entwickelt und geplant von der Firma Frutiger. Die Lage ist weniger das Problem, das Grundstück liegt mitten im Siedlungsgebiet von Oberhofen und der Hang ist schon stark bebaut. Das Problem ist mehr die Anlage selbst, eine Überbauung der Kategorie «austauschbar». Ein gutes Dutzend Würfel mit grossen Fenstern, Balkonen und Brüstungen würden in den Hang gestempelt, als ob der flach wie ein Acker sei. Architektonisch nichtssagend und so, dass die ganze Wiese verbraucht würde. Ein Architekturwettbewerb fand selbstverständlich nicht statt, eine Machbarkeitsstudie und ein paar Besprechnungen mussten genügen. Bauliche und atmosphärische Bezüge zur Topografie und zur Umgebung fehlen – die Überbauung wäre ein formaler Fremdkörper, der das bis jetzt einigermassen einheitliche Giebeldachbild massiv stören würde. Auch die Grösse und Dichte wären bedenklich, der Auto...
Widerstand für das Barell-Gut

In Oberhofen am Thunersee soll eine grosse freie Wiese mit austauschbaren Mehrfamilienhäusern verbaut werden. Im Dorf regt sich Widerstand. Man will das Grundstück zurückkaufen.

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