Ein Abend in der Reihe «18:15-Gespräche zur Bauökonomie»

Wer hat die Lizenz zum Städtebau?

Am 18. Juni debattieren Patrick Gmür, Meinrad Morger und Alfred Squaratti über die Frage, wer im Städtebau das Sagen haben soll: Die Städte oder die Architekten?

«Ich bin Zürichs städtebauliches und architektonisches Gewissen.» Das selbstbewusste Zitat stammt von Patrick Gmür, Direktor des Zürcher Amts für Städtebau. Es steht in der Ankündigung der Diskussion «Wer hat die Lizenz zum Städtebau?», zu welcher der Fachverein für Management und Ökonomie im Bauwesen Maneco auf den 18. Juni nach Zürich einlädt; es ist ein Abend in der Reihe der bewährten «18:15-Gespräche zur Bauökonomie». 

Gmürs Ausspruch lässt aufhorchen. In Zeiten, da Verwaltungen jeden Entscheid aus Angst vor Fehlern dreimal vertagen, scheint hier einer sein Amt nicht verwaltend, sondern gestaltend ausfüllen zu wollen. Doch wer prägen will, braucht auf Widerspruch nicht lange zu warten. An der Diskussion sorgen dafür der Basler Architekt Meinrad Morger, der für «Less is more» bei den städtebaulichen Vorgaben plädiert, und Alfred Squaratti als Sprachrohr der Ingenieure. Die Fragen des Abends lauten: Soll die Stadt wieder homogener gebaut werden oder besser als Sammlung eigenständiger Architekturen? Welche Vorgaben muss ein Investor dulden und wo liegt seine Freiheit als Bauherr? Der Winterthurer Stadtbaumeister Michael Hauser leitet das Gespräch, das wie immer mit einem einladenden Apéro beginnt.

Datum und Zeit: Dienstag, 18. Juni 2013, ab 17.45 Uhr (Apéro), ab 18.15 Uhr (Gespräch)

Ort: Club Härterei, Hardstrasse 219, Maag-Areal, Zürich

Eintritt: 30.- Franken (Mitglieder Maneco, KUB), 40.- Franken (Nicht-Mitglieder)

Anmeldung: Bis 14.6.2013 an Regina Kilchenmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen