Die begradigte Glatt, hier beim Zwicky-Areal in Wallisellen. Künftig sollen sich ihre Ufer verschieden entwickeln: 
das eine als Erholungsraum für Menschen, das andere als Naturraum. Foto: Kenneth Dietsche

Wasserdicht weiterplanen

Das revidierte Gewässerschutzgesetz sichert der Natur in Ufergebieten den Vorrang. Das führt zu handfesten Interessenkonflikten mit der Verdichtung.

Die Glatt gehört nicht zu den stolzen Flüssen der Schweiz. Seit Jahrhunderten wurde sie nach Bedarf reguliert, begradigt, eingedolt und als Energielieferantin genutzt. Heute fliesst sie auf ihrem Weg von Dübendorf bis zum Flughafen Zürich durch eine heterogene Stadtlandschaft. Wie ein blauer Faden durchschneidet ihr Wasser im verbauten Bett die sich rasant ausbreitenden Siedlungen des Glatttals. ‹Fil Bleu› heisst denn auch das Projekt, mit dem die vier Anrainergemeinden Dübendorf, Opfikon, Wallisellen und Zürich den Flusskorridor als Naherholungsgebiet für die rasch wachsende Bevölkerung und für den Langsamverkehr zurückgewinnen wollen. Die letzten Freiräume im dicht bebauten Gebiet sind begehrt. Das birgt Konfliktpotenzial. Denn gleichzeitig – so will es das revidierte Gewässerschutzgesetz – sollen die Gewässerräume vermehrt revitalisiert werden und der Natur gehören.In der Schweiz gibt es eine Reihe erfolgreicher Renaturierungsgeschichten. So holte etwa die Stadt Zürich in den letzte...
Wasserdicht weiterplanen

Das revidierte Gewässerschutzgesetz sichert der Natur in Ufergebieten den Vorrang. Das führt zu handfesten Interessenkonflikten mit der Verdichtung.

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