Die Gegner kämpfen gegen die Neueinzonungen, die im höchsten Szenario rund 1000 Fussballfelder gross wären.

St. Galler Kantonsparlament will selber planen

Nicht mehr die Regierung, sondern das Parlament soll künftig die Vorgaben für den St.Galler Richtplan machen. Das führe angesichts der politischen Mehrheiten zur Landschaftszerstörung, argumentieren die Gegner.

Bis Mitte der 1990er-Jahre hatte das St.Galler Kantonsparlament jeweils den Richtplan diskutiert. Die Debatten verkamen aber immer mehr zum Basar regionaler und lokaler Ansprüche. Deshalb kam der Rat zur Einsicht, dass die Planung bei der Regierung in besseren Händen sei.Jetzt, da das revidierte eidgenössische Raumplanungsgesetz einen haushälterischen Umgang mit dem Boden verlangt, hat das Parlament die inzwischen zwanzig Jahre alte Kompetenzdelegation wieder gekippt. Ausschlaggebend waren die Politiker, die zu den Verlierern der Raumplanungsgesetz-Abstimmung von 2013 gehörten – Vertreter der SVP, der FDP und der CVP sowie Interessenvertreter der Hauseigentümer und der Bauwirtschaft.Im Kantonsparlament ging es zwar vordergründig nur um die Kompetenzen zu den Richtplanvorgaben, aber der Hintergrund war klar: Die bürgerlichen Politikerinnen und Politiker wollen das höchstmögliche Szenario eines Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstums und damit grösstmögliche Bauzonen festschreiben. Sie machten sc...
St. Galler Kantonsparlament will selber planen

Nicht mehr die Regierung, sondern das Parlament soll künftig die Vorgaben für den St.Galler Richtplan machen. Das führe angesichts der politischen Mehrheiten zur Landschaftszerstörung, argumentieren die Gegner.

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