Nur die Mauern der alten Spinnerei stehen noch: Baustelle auf dem Manegg-Areal in Zürich.

Spatentisch für die Grünstadt

Heute fand auf dem Manegg-Areal in Zürich die Grundsteinlegung für die Greencity statt. Bis 2017 entstehen in der ersten Etappe 235 Genossenschaftswohnungen.

Auf dem Manegg-Areal in Zürichs Süden ist die Geschichte fast passé. Die alten Industriehallen sind verschwunden, Bagger türmen Aushubmaterial zu Hügeln auf, erste Kranen wachsen in den Himmel. Nur die Mauern der ehemaligen Spinnerei stehen noch, gestützt von einem grossen Metallrahmen. Bis 2020 realisiert der Totalunternehmer Losinger-Marazzi auf dem Areal die Greencity. Zusammen mit der Stadt und den beteiligten Genossenschaften hat die Firma heute den Grundstein für das 2000-Watt-Quartier gelegt. Insgesamt entstehen auf dem Areal 740 Wohnungen. In einer ersten Etappe bauen die Genossenschaften GBMZ, Hofgarten, die Wogeno Zürich und die Stiftung Wohnungen für kinderreiche Familien bis Mitte 2017 235 Wohnungen. Damit liegt der Anteil an preisgünstigen Wohnungen bei einem Drittel – exakt der Zahl, welche die Gemeindeordnung seit 2011 für die gesamte Stadt anstrebt. Durchmischt soll das Quartier also werden, und im Erdgeschoss belebt. Erste Verträge mit einer Kinderkrippe, einem Café und einem Bäcker sind unterzeichnet. Harzig läuft bisher die Vermietung der Büroflächen am nördlichen Ende des Areals. Die Baubewilligung ist erteilt, aber noch sucht Losinger-Marazzi einen Ankermieter, der die insgesamt 3000 Arbeitsplätze anziehen soll.

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