Die Installation des Vereins Solothurn Masterplan am Aareufer. Sie soll zeigen, dass statt dieser Strasse auch ein schöner Aufenthaltsraum möglich wäre.

Solothurner Freiräume abstecken

Vor kurzem traf sich der Verein Solothurn Masterplan zur ersten Generalversammlung – begleitet von einer temporären Installation am Aareufer.

In Solothurn hat sich mit dem Verein Masterplan eine Gruppe von Architekten zusammen getan, die sich in die Stadtplanung einmischt. Neulich mit einer temporären Installation: Am Ritterquai, gegenüber des Synthes-Baus von Peter Märkli, spannte der Verein, wie Mitglied Daniele Grambone berichtet, mit Holzlatten und einem Gewebenetz einen Raum auf. Der Ort liegt an schöner Lage an der Aare - doch zurzeit gehört er einer Strasse und Parkplätzen. Mit der Installation warf der Verein Masterplan die Frage nach einer alternativen öffentlichen Nutzung auf. Passantinnen und Passanten hielten inne und nahmen den Raum wahr.
An der ersten Generalversammlung des Vereins Ende Mai sei lebhaft über die Stadtentwicklung Solothurns diskutiert worden. Das Ziel des Vereins ist es, sich in die Planung einzumischen und drängende Fragen zu thematisieren - wie etwa nach der richtigen Verdichtung (Hochparterre 11/2013). «Unsere Idee, an der Aare statt eines Strassenraums einen schönen Aufenthaltsraum zu gestalten wurde gut aufgenommen. So wollen wir das Interesse der Bevölkerung für die Stadtentwicklung wecken», schreibt Daniele Grambone. «Was es aber auch braucht, ist ein Umdenken in der Bodenpolitik der Behörden und viel Feldarbeit bei der Bevölkerung - wie diese Aktion.» 

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