Im Bündnerland wurde viel gebaut, nicht immer mit rechten Dingen? Im Bild die Tourismusstadt Davos. (Foto: Flyout via Wikimedia)

Skandal im Bündner Baugewerbe

Preisabsprachen auf hohem Niveau. Im Baugewerbe des Kantons Graubünden mottet ein Skandal. Der Davoser Architekt Philipp Wilhelm fasst zusammen.

In den letzten 20 Jahren gab es im Kanton Graubünden eine Branche, die sich nicht beklagen konnte: die Bauwirtschaft. Volle Auftragsbücher, ungebremste Investitionen, zum Beispiel in teure Zweitwohnungen. Bauland und Wohnpreise für Einheimische wurden immer teurer und mancherorts unbezahlbar. Als sich gegen dieses Preistreiben Widerstand aus der Bevölkerung regte, wehrten sich die Bauchefs: Es brauche keine griffigen Regeln, der Markt löse das Problem der ruinösen Mieten selber. Und so wurde die Bevölkerung bis zur Annahme der Zweitwohnungsinitiative dem Spekulationsdruck bei den Wohnpreisen schutzlos ausgeliefert. Noch immer fehlen Familien, Jugendlichen oder Betagten in vielen Regionen des Kantons die bezahlbaren Wohnungen.Umso mehr schockiert, dass es die Baufirmen selber offenbar mit dem Markt gar nicht so genau nahmen. Im Gegenteil: Viele haben ihn zum Eigennutz bewusst ausgehebelt. Durch Preisabsprachen. Statt für zahlbare Wohnungen zu sorgen, wurde das Bauen durch zu hohe Preise illegal verteue...
Skandal im Bündner Baugewerbe

Preisabsprachen auf hohem Niveau. Im Baugewerbe des Kantons Graubünden mottet ein Skandal. Der Davoser Architekt Philipp Wilhelm fasst zusammen.

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