Genossenschaftlicher Wohnungsbau in den Bergen: Mehrfamilienhaus «Reisgia» von Urs Padrun in Fan. Fotos: Ralph Hauswirth

Siedlungsdruck in Berggebieten

Wie können im Alpenraum Wohnungen für Einheimische geschaffen werden, ohne der Zersiedlung Vorschub zu leisten? Dieser Frage widmet sich eine Tagung an der HTW Chur im November.

Gemeinden in den Schweizer Alpenregionen sind zunehmend mit der Zersiedelung der Landschaft und mit steigenden Boden- und Mietpreisen konfrontiert. Die Ränder der Dörfer fransen aus und werden überbaut, während sich die Dorfkerne entleeren. Gleichzeitig wird es für Einheimische und Angestellte immer schwieriger eine  zahlbare Wohnung zu finden. Was ist dagegen zu tun? Wie können im Alpenraum Wohnungen für Einheimische geschaffen werden, ohne der Zersiedlung Vorschub zu leisten? Dieser Frage widmet sich eine Tagung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur Anfang November. Experten referieren über die Siedlungsentwicklung von Alpencity bis Heideland, beleuchten die Chancen des gemeinnützigen Wohnungsbaus und werfen einen Blick auf die innere Verdichtung im Unterengadin. Workshops und eine abschliessende Podiumsdiskussion runden das Programm ab. Anmeldung bis 30. Oktober 2011.

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