Das Rathausmuseum an der Stadtstrasse in Sempach Fotos: Flavio Karrer/Schweizer Heimatschutz

Sempach und die Angriffe auf den Heimatschutz

Das wakkerpreisgekrönte Sempach führt vor, was in Erosion geraten ist und dieses Jahr mit weitreichenden Beschlüssen des nationalen Parlaments weiter ruiniert werden wird.

Der Schweizer Heimatschutz verleiht dem Städtchen Sempach den Wakkerpreis 2017. Nun wissen wir, dort wohnen nicht nur die Vögel in der Vogelwarte, sondern auch die Freundinnen schönen Bauens und Planens. Das ist eine gute Nachricht, denn Sempach führt vor, was in Erosion geraten ist und dieses Jahr mit weitreichenden Beschlüssen des nationalen Parlaments weiter ruiniert werden wird. Sempach hat im Laufe der letzten Jahre mit einer präzisen Politik Recht gesetzt für eine gute Baukultur. Der Ort hat ein Inventar schützenswerter Bauten, das Städtchen ist Teil im ISOS – und stolz darauf. Und Sempach hat eine Kommission eingesetzt, die mit fachlich gestütztem Urteil die Bauprojekte in als sensibel markierten Ortsteilen begleitet – beratend, mit Einfluss. Mit Augenmass und Verstand also, denn nicht jedes Gebäude muss auf Rat warten, sondern Bestimmte, Wertvolle, Schöne. Schauen wir auf das Getriebe im nationalen Parlament und in etlichen Kantons- und Gemeinderäten, so ist Sempach ein Feindbild. Den...
Sempach und die Angriffe auf den Heimatschutz

Das wakkerpreisgekrönte Sempach führt vor, was in Erosion geraten ist und dieses Jahr mit weitreichenden Beschlüssen des nationalen Parlaments weiter ruiniert werden wird.

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