Die Handlungsräume: Metropolitanräume (hellbraun), die Hauptstadtregion (braun), klein- und mittelstädtisch geprägte Gebiete (blau) und alpin geprägte Regionen (gelb).

Raumkonzept Schweiz

Vor einer Woche präsentierte das Bundesamt für Raumentwicklung den Entwurf für das Raumkonzept Schweiz. Auf 65 Seiten fasst das Papier Strategien zur zukünftigen räumlichen Entwicklung der Schweiz zusammen.

Das Konzept will die politische Grundlage für eine «besser koordinierte, nachhaltige Raumentwicklung» schaffen. Ziel sind «intakte und gut funktionierende Lebens- und Wirtschaftsräume» für die künftigen Generationen. Leitgedanke ist die Zusammenarbeit: Bund, Kantone, Städte und Gemeinden sollen «an einem Strick ziehen». Das Raumkonzept will deshalb in «überregionalen Handlungsräumen» planen und soll so mit der veränderten Mobilität Schritt halten, denn Pendler überqueren Kantons- oder gar Landesgrenzen tagtäglich, ohne dass die Planung der Entwicklung folgt.
Das Papier unterscheidet zwölf solcher Handlungsräume: vier grossstädtisch geprägte (Zürich, Basel, Bassin Lémanique und die Hauptstadtregion), fünf klein- und mittelstädtisch geprägte (Luzern, Città Ticino, Jurabogen, Aareland, Nordostschweiz) sowie drei alpin geprägte Gebiete (Gotthard, Südwestschweiz und Südostschweiz). Für jeden der zwölf Räume skizziert das Konzept spezifische, strategische Stossrichtungen. Bis Ende Juni 2011 kann die Öffentlichkeit zum Entwurf des Raumkonzepts Stellung nehmen. Danach wird es aufgrund der Einwände angepasst und anschliessend verabschiedet.

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