Die Zersiedelungsinitiative will die Bauzonen einfrieren. Bundes- und Ständerat lehnen sie ab, der Nationalrat berät demnächst.

Radikale Linie

Die Zersiedelungsinitiative will die Bauzonen einfrieren. Bundes- und Ständerat lehnen sie ab, der Nationalrat berät demnächst. Sieben Meinungen zum starken Anliegen.

Politiker und Planerinnen in der ganzen Schweiz sind mit dem verschärften Raumplanungsgesetz beschäftigt: den ersten Teil umsetzen, den zweiten Teil aushandeln. Die Fragen, von den eigentumsrechtlichen bis zu den architektonischen bei der Verdichtung, sind unbeantwortet. Nun wartet bereits das nächste Anliegen: Die Zersiedelungsinitiative will die Bauzonen auf dem heutigen Stand einfrieren. Wie bei der Waldfläche müsste eine Einzonung durch eine gleichwertige Auszonung kompensiert werden. Zeitpunkt und die Absolutheit der Initiative polarisieren. Für die politische Mehrheit sind sie ein rotes Tuch. Im Oktober 2017 hat der Bundesrat die Initiative zur Ablehnung empfohlen, im Februar 2018 der Ständerat. Voraussichtlich diesen Sommer behandelt sie der Nationalrat. Er könnte einen Gegenvorschlag schmieden, doch vorderhand scheint sich dafür keine Partei ins Zeug zu legen. Geht es im Nationalrat schnell, dürfte die Volksabstimmung im Januar 2019 folgen. Für eine Minderheit sind Zeitpunkt und Absoluth...
Radikale Linie

Die Zersiedelungsinitiative will die Bauzonen einfrieren. Bundes- und Ständerat lehnen sie ab, der Nationalrat berät demnächst. Sieben Meinungen zum starken Anliegen.

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