Das Pfarrhaus in Krumbach, Vorarlberg, ist 2015 ausgezeichnet worden Fotos: Adolf Bereuter

Postkarten aus den Alpen

Constructive Alps legt den alpenweiten Architekturwettbewerb neu auf und hat zu seinem Geburtstag ein Postkartenbüchlein über zehn Jahre Bauen und Sanieren in den Alpen zusammengestellt.

 

Das Pfarrhaus in Krumbach, Vorarlberg, das Gemeindehaus Casa Alfio in Montecrestese, Italien oder das Fussballstadion Grap Gries in Schluein, Graubünden, oder das Gemeindehaus von Rinka v Solcavi in Slowenien. Diese und 13 weitere Bauten sind in einem Postkarten-Büchlein mit Alpenbildern versammelt. Sein Titel heisst «Klug bauen, Klima schützen» – das ist eine modische, wenn auch dringliche Schlagzeile. Die 17 Postkarten sind Erträge aus «Constructive Alps» – einer alpenweiten Aktion, die seit zehn Jahren mit Wettbewerben, mit Wanderausstellungen, mit Präsentationen und Katalogen auf klimavernünftige Architektur Aufmerksam macht. Die Eidgenossenschaft und das Fürstentum Liechtenstein tragen die Institution als einen ihrer Beiträge zur Alpenkonvention; mit dabei sind die Cipra, das Alpine Museum Bern, die Universität Liechtenstein und Hochparterre. Alles Nötige weiss die neu gestaltetet Website, dort ist auch der Schalter, um Projekte für den mit 50 000 Euro ausgestatteten, zweistufigen Wettbewerb 2020 bis zum 14. März anzumelden. Mitmachen können Vorhaben, die nach 2015 realisiert worden sind. Die Jury aus Architektinnen und Klimapolitikern arbeitet schon seit zehn Jahren in derselben Formation und hat also ihren Rucksack mit Wissen und Überblick gut füllen können. Sie interessiert sich für Neubauten, ist aber vorab der Meinung, dass viel Gebautes in den Alpen herumsteht, das renoviert, saniert und schön gemacht werden kann. Also: Bauherren und Architektinnen: Reicht Um- und Weiterbauten ein! 
 

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