Agenda Raum 2040: Eine Poesie der Raumplanung im Knast der Planimetrie. Fotos: Madlaina Janett

Poesie statt Planimetrie

Agenda Raum Schweiz 2040 – damit führt Hochparterre den Diskurs für ein neues Raumkonzept Schweiz. Heute: Eine Poesie der Raumplanung im Knast der Planimetrie.

2021. Josef P ist Raumplaner. Die Sachzwänge und Unvorhersehbarkeit lasten schwer. Er hat Alpträume. Eines Tages überrascht Anna S Josef P, der aus dem Lift eilt. Sie stellt sich als Beauftragte des Seins für das Gebiet der Eidgenossenschaft vor: sie wolle Trost ins Labyrinth bringen, ein Grüezi und ein «Sprechen wir doch kurz miteinander». Sie treten in den Hauptkorridor mit dem Namen «Planimetrie». Anna S trägt drei Krüge mit den Namen «Religion», «Philosophie» und «Poetik». Sie frägt: «Wo geht’s denn da hin zur Abteilung Poetik?» «Das haben wir noch nicht», gesteht Josef. Am nächsten Montag reicht sie Josef den Krug «Poetik» mit einem schweren Wein. Neugierige sehen die Szene und wundern sich. Sie zitiert mit leiser Stimme Horaz: «quid aeternis minorem consiliis animum fatigas?». Bald ist der Raum «Poetik» vorbereitet. «Die Religion und Philosophie lassen sich in kommenden Begegnungen der Nüchternheit mitspüren», meint Anna S lächelnd, «das Sein fordert nicht und verzic...
Poesie statt Planimetrie

Agenda Raum Schweiz 2040 – damit führt Hochparterre den Diskurs für ein neues Raumkonzept Schweiz. Heute: Eine Poesie der Raumplanung im Knast der Planimetrie.

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