Park probieren

Das Holligenquartier in Bern wird verdichtet: hundert Wohnungen statt Schrebergärten. Im Gegenzug entsteht ein Park. Dabei erprobt die Stadt neue Wege der Partizipation.

Fotos: Stadt Bern

Das Holligenquartier in Bern wird verdichtet: hundert Wohnungen statt Schrebergärten. Im Gegenzug entsteht ein Park. Dabei erprobt die Stadt neue Wege der Partizipation.

Acht Tramminuten vom Bahnhof Bern wähnt man sich im Grünen: am Hang, inmitten mächtiger Bäume, das altehrwürdige Schloss Holligen, darum herum Matten und Familiengärten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Strassendamms, der den einstigen Schlosspark durchquert, ist es jedoch vorbei mit der Idylle: Wo 2018 noch 117 Schrebergartenparzellen für innerstädtisches Grün sorgten, dominiert eine Baustelle. Da entsteht eine Genossenschaftssiedlung mit hundert Wohnungen auf städtischem Boden. Unmittelbar daneben, zwischen Strasse und Bauzaun, liegt eine rund 5000 Quadratmeter grosse Brache mit Obstbäumen, Sträuchern und einer Handvoll nostalgischer Gartenhäuschen, die Stadtgrün Bern bei der Räumung des Areals mit Bedacht stehen liess. Sie sind Zeugen der Vergangenheit, aber auch Versprechen für die Zukunft. Gleich wie die Beete mit Blumen, Gemüse und Beeren, die Schulkinder den Sommer über pflegten. Anja Ryser, Quartierbewohnerin und Leiterin des Projekts ‹Gartenkind›, erzählt, dass sie nach de...

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