Die Tonlage auf auguststrasse-berlin-mitte.de ist engagiert und nicht zimperlich. Fotos: Robert Engelhardt

Netzkritik: Auguststrasse, Berlin Mitte

Der Blog auguststrasse-berlin-mitte.de wehrt sich gegen Gentrifizierung, Ausverkauf und exklusive Eigentumswohnungen im angesagtesten Kiez der deutschen Hauptstadt.

Berlin ist angesagt, Berlin Mitte erst recht. Was allen beliebten Grossstädte passiert, spürt Berlin hier besonders: Die Nachfrage verändert die Stadt. Nicht zum Guten finden viele, sicherlich auch der Maler und Fotograf Robert Engelhardt, der den Blog auguststrasse-berlin-mitte.de betreibt. Er wehrt sich gegen Gentrifizierung, Ausverkauf und exklusive Eigentumswohnungen. Das Web-Tagebuch dokumentiert an konkreten Projekten, wie sich der Wandel vollzieht. Zum Beispiel an der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule in der Auguststrasse 11-13, Zeuge der Neuen Sachlichkeit, erbaut 1930 vom Architekten Alexander Beer. Dort diniert man jetzt im Restaurant «The Kosher Classroom» (Dependance des «Grill Royal») oder konsumiert Kunst in der angegliederten Galerie. Engelhardt zitiert die Süddeutsche Zeitung: «Anders als es die Ankündigung vielleicht vermuten lässt, ist mit der Neueröffnung eben kein Ort für die Stadt gewonnen - sondern endgültig aufgegeben. Galerien sind kein öffentlicher Raum, auch wenn si...
Netzkritik: Auguststrasse, Berlin Mitte

Der Blog auguststrasse-berlin-mitte.de wehrt sich gegen Gentrifizierung, Ausverkauf und exklusive Eigentumswohnungen im angesagtesten Kiez der deutschen Hauptstadt.

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