Métro, boulot, dodo – adieu

Sesshaftigkeit und Dezentralisierung können auch nach der Corona-Krise Bestandteile unseres Lebens bleiben. Mit pragmatischen raumplanerischen Lösungen kann durch Distanz auf Dauer eine neue Nähe entstehen.

Sesshaftigkeit und Dezentralisierung können auch nach der Corona-Krise Bestandteile unseres Lebens bleiben. Mit pragmatischen raumplanerischen Lösungen kann durch Distanz auf Dauer eine neue Nähe entstehen.

Die seit rund 150 Jahren zunehmend praktizierte räumliche Trennung von Wohnen und Arbeiten wurde durch die Corona-Krise auf den Kopf gestellt. Innenstädte leerten sich, stattdessen waren Schlafquartiere auch tagsüber bevölkert. Der Ausgleich an der frischen Luft beschränkte sich auf Spazieren, Laufen und Velofahren. Der hierzulande nie ferne Wald wurde als nicht deklarierter Park ein Tummelfeld für Erholungssuchende. Diese Sesshaftigkeit und Dezentralisierung können Bestandteile unseres Lebens bleiben, wenn wir geschickt damit weiterexperimentieren. Die Corona-Krise war nämlich Feldversuch und Stresstest zugleich. Das Distanzgebot hat viele temporär sesshaft gemacht, und dank der Digitalisierung blieben wir gleichwohl vernetzt. An diese Erfahrungen gilt es anzuknüpfen, über die Periode fundamentaler gesundheitlicher Unsicherheit hinaus. Dabei muss die Formel nicht das übliche Trio Haus, Garten und Auto sein. Wohnung, Wald und Velo eignen sich als Dreiklang genauso gut. Voraussetzung dafür ist abe...

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