Die Gruppe Bibergeil will den Aargau umformen.

Les Argovies - Die Studie im Original

Eine Gruppe von Architekten und Landschaftsarchitekten will die Zersiedelung des Aargaus stoppen. In ihrer Studie wachsen die Städte, und die Landwirtschaft erstarkt. Die Studie wird am Städtebau-Stammtisch vom 18. November diskutiert und kann hier heruntergeladen werden.

Bibergeil, eine Gruppe von Architekten und Landschaftsarchitekten, will den Aargau umformen. Zu Bibergeil gehören die Architekturbüros Liechti Graf Zumsteg, Schneider & Schneider Architekten und Meier Leder Architekten sowie das Studio Vulkan Landschaftsarchitektur. Sie haben gemeinsam die Studie «Les Argovies. Identität des Dazwischen» verfasst.
Selektives Wachstum heisst die Kernidee: Anstatt gleichförmig überall sollen die Siedlungen künftig konzentriert wachsen. Während die Städtekette im Aaretal dadurch dichter würde, bliebe die Landschaft der Jurahöhen und der Südtäler frei von weiterer Bebauung, teils würde auch rückgebaut. Damit erhielte die Landwirtschaft wieder mehr Flächen - auch, um den regionalen Markt stärker zu bedienen.
Romantisch nennt dies Ralf Bucher, Geschäftsführer des Aargauer Bauernverbandes, im Artikel von Hochparterre über die Studie (Hochparterre 11/2015). Dem Aargauer Kantonsplaner Daniel Kolb fehlen zwar grundlegende Zahlen, grundsätzlich begrüssen er und der Aargauer Regierungspräsident Urs Hofmann aber die Ideen der Gruppe. Warum genau und wie weitere Exponenten aus Politik, Planung und Kultur darüber denken, wird an Hochparterres Städtebau-Stammtisch vom 18. November in Lenzburg verhandelt. Dort wird die Studie vorgestellt und nach der Diskussion steigt ein Fest mit Musik.

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