Der Kanton Basel-Stadt soll die Hoheit über seinen Boden behalten und familienfreudliches Wohnen fördern.

Landspekulation bodigen

Kein Landverkauf mehr ohne gleichwertigen Ersatz, Abgabe von Boden nur im Baurecht, Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus: Dies verlangt die im Kanton Basel-Stadt lancierte Initiative «Boden behalten – Basel gestalten».

Kein Landverkauf mehr ohne gleichwertigen Ersatz, Abgabe von Boden nur im Baurecht, Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus: Dies verlangt die im Kanton Basel-Stadt lancierte Initiative «Boden behalten – Basel gestalten». Die Stiftung Habitat, die Stiftung Edith Maryon und der Verband für Wohnungswesen fordern eine neue Bodenpolitik in der Rheinstadt. «Um auch morgen noch die Entwicklung unserer Stadt demokratisch steuern zu können, muss der Kanton die Hoheit über seinen Boden behalten», so die Initianten. Deshalb soll der Kanton Boden nicht mehr verkaufen, sondern nur noch im Baurecht abgeben dürfen, um ihn so vor dem «Strudel der Spekulation» zu bewahren. Land veräussern darf die öffentliche Hand nur noch, wenn sie für gleichwertigen Ersatz sorgt. Weiter wollen die Initianten mit Geldern aus dem Mehrwertabgabefonds aus Auf- und Umzonungen den gemeinnützigen und familienfreundlichen Wohnungsbau fördern. Und schliesslich soll der Kanton umweltschonendes Bauen bevorzugen, «da Stadtwohnungen deutlich ressourcenschonender sind als Minergie-Einfamilienhäuser auf dem Land», so die Initianten.

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