Geplant waren Granitplatten mit 50 eingelassenen Uhrenlogos der ansässigen Firmen rund um den Schwanenplatz.

Kein «Walk of Watches»

Die Luzerner können aufatmen: Am Grendel wird es keine Uhrenmeile geben. Das Projekt ist endgültig vom Tisch – die Firmen, die einen Teil der Kosten hätten übernehmen sollen, haben sich zurückgezogen.

Am Grendel in Luzern wird es keinen «Walk of Watches» geben. Das Projekt ist endgültig vom Tisch. Mehrere Jahre hat sich das Sanierungsprojekt des Grendels schon dahingeschleppt, jetzt ist es endgültig vom Tisch. «Es wird keinen ‹Walk of Watches› geben», sagte Baudirektorin Manuela Jost an der Generalversammlung des Quartiervereins Altstadt gestern Abend. Die involvierten Uhrenfirmen, die einen Teil der Kosten übernehmen sollten, hätten sich zurückgezogen. Die geplante Uhrenmeile beim Grendel bestand aus Granitplatten mit 50 eingelassenen Logos der ansässigen Firmen rund um den Schwanenplatz. Die Kosten von gut 7,6 Millionen Franken hätten sich Stadt (5,5 Millionen) und Uhrenfirmen (2,1 Millionen) geteilt. Die Luzerner Bevölkerung kann also aufatmen, wäre der Pseudo-Walk of Fame doch ein weiterer Schritt hin zu einem Disneyland am Vierwaldstättersee gewesen.

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