Im Zukunftscamp möchte Nextsuisse ein Modell der Schweizer Idealstadt bauen. Fotos: nextsuisse.ch

Idealstadt basteln

Nachdem die Online-Plattform ‹Nextsuisse› rund 15'000 Beiträge zur Zukunft der Schweiz sammelte, folgt am 28. März in Basel der Schritt in die analoge Welt. Interessierte können sich informieren, debattieren, Thesen aufstellen und ein Modell der idealen Schweizer Stadt bauen.


Im vergangenen Halbjahr sammelte ‹Nextsuisse› online Ideen zur Zukunft der Schweiz. Dahinter stehen der Verband Schweizer Unternehmen ‹economiesuisse› und das Next Network um Nexthamburg.de und den Stadtplaner Julian Petrin. Nachdem über 15'000 Beiträge auf der Online-Plattform zusammenkamen, soll nun eine Offline-Vertiefung folgen. «Bau mit uns die ideale Schweizer Stadt» frohlockt der Werbeflyer und lädt ein zum öffentlichen und kostenlosen ‹Zukunftscamp› im ‹unternehmen mitte› in Basel. Am 28. März kann jeder Interessierte, ob Planungsexpertin oder Laie, auf zwei Geschossen basteln, lesen, denken und diskutieren.
Der Workshop-Tag ist einerseits für Macher. Aus über 1'000 Teilen werden Besucher und Organisatoren gemeinsam in der ‹Modellarena› die ideale Stadt bauen und ihre Vorstellungen zur Stadt von morgen an einer ‹Thesenwand› festhalten. Im ‹Salon Future› werden diese Ideen  gemeinsam mit Experten auf die Region Basel angewendet. Hier gibt es zudem vier Werkstatt-Diskussionen zu Vielfalt vs Einheitlichkeit, Urbane Dichte vs grüne Idylle, global vs lokal sowie dem «Weg zu einem Manifest». Die wichtigsten Themen des Tages und das Modell sollen in den ‹Zukunftsatlas› einfliessen, mit dem die Initiatoren «Einfluss auf die Stadt- und Raumentwicklung» nehmen wollen.
Der Workshop ist andererseits für Interessierte. Wer nicht mitmachen, sondern bloss stöbern möchte, findet in der ‹Zukunftsbibliothek› reichlich Lesestoff und in der ‹Ideengalerie› die Erkenntnisse des bisherigen Online-Dialogs.

Nextsuisse-Zukunftscamp
– Ort: unternehmen mitte, Gerbergasse 30, Basel
– Zeit: 28. März 2015, 10 bis 18 Uhr
– Eintritt frei

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