Die neue Hamburger Stadtentwicklungsbehörde beim S-Bahnhof Wilhlemsburg.

IBA Hamburg läuft

In den Hamburger Stadtteilen Vettel und Wilhelmsburg wurde die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg eröffnet. Fast 60 Projekte sind dort entstanden – viele sind noch im Bau.

In den südlich der Hamburger Innenstadt liegenden Stadtteilen Vettel und Wilhelmsburg wurde am Wochenende die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg eröffnet. Fast 60 Projekte sind dort entstanden – viele sind allerdings noch im Bau. Das Quartier war bisher ein sozialer Brennpunkt mit Ausländerinnen und Ausländern aus über hundert Ländern. Die IBA ist deshalb auch eine Aufwertungsstrategie – was schon am Eröffnungstag zu lauten Protesten gegen steigende Mieten geführt hat.
Wichtiges Thema ist nachhaltiges Bauen, denn Wilhelmsburg will zu einem klimaneutralen Stadtteil werden. In drei Themenbereichen «Kosmopolis», «Metrozonen» und «Stadt im Klimawandel» werden Schulprojekt und Alterszentren, Gewerbebauten – darunter das grösste schwimmende Bürogebäude Europas –, eine Schwimmhalle, sowie zahlreiche experimentelle Wohngebäude vorgestellt. Der grösste Bau ist der neue Hauptsitz der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde beim S-Bahnhof Wilhelmsburg. Zu den Energiebauten gehört ein umgebauter Flak-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der jetzt als riesiges Wasserenergiespeicher funktioniert. Viele der Wohnbauten sind mit speziellen Energiegewinnungssystemen ausgestattet, darunter eines mit einer Fassade, in deren Algenaquarien, Biogas produziert wird. Ein Hybridbus verbindet die verschiedenen Standorte und eine App führt die Besucher auch zu Fuss oder per Velo bis in den November durch die Ausstellung.  

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