Genug gefressen! Luca Schenardis plakativer Vorschlag für eine Abstimmungskampagne. Fotos: Luca Schenardi (Illustration)

Her mit dem Landgesetz!

Schluss mit dem Gewinsel. 
Gegen die Zersiedelung helfen keine Dichterworte und Politikersprüche. Benedikt Loderer ergreift die Initiative.

Dass unser Landkonsum nicht nachhaltig ist, hat der Hohe Bundesrat schon 1996 erkannt. «Wenn die Trendentwicklungen einfach hingenommen werden, führt dies zu einem nicht mehr vertretbaren Flächen- und Landschaftsverbrauch. Wenn wir dem räumlich-wirtschaftlichen Strukturwandel taten- und konzeptlos zusehen, gefährden wir die politische Stabilität unseres multikulturellen, föderalistischen Staates.» Das war vor 16 Jahren, und heute bauen wir fröhlich jedes Jahr Kulturland von der Fläche des Walensees zu, und der Hohe Bundesrat ist ratlos. Dabei hätte er viele Verbündete. Alle sind gegen die Zersiedelung, alle stimmen ein ins helvetische Gewinsel, ins Gebarme um die Schönschweiz. Ein Hüsli mit Doppelgarage und eine Zweitwohnung aber will jeder. Doch was ist die Zersiedelung? Die Steigerung des Konsums. Würden wir statt der rund fünfzig Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf nur vierzig beanspruchen, wäre ein Fünftel der Wohnungen leer. Niemand leidet unter nur vierzig Quadratmetern Wohnfläche ...
Her mit dem Landgesetz!

Schluss mit dem Gewinsel. 
Gegen die Zersiedelung helfen keine Dichterworte und Politikersprüche. Benedikt Loderer ergreift die Initiative.

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