Stadtrat Filippo Leutenegger (rechts) erhält von Evi Allemann und Thomas Hardegger den «Flâneur d'Or».

Gestern Verkehrsmoloch, heute Flâneur d’Or

Dort, wo während fast vierzig Jahren tausende Fahrzeuge mitten durch Zürich brausten, kann man heute ungestört flanieren. Dies ist das Ergebnis der «Flankierenden Massnahmen zur Westumfahrung». Dafür erhielt die Stadt Zürich den diesjährigen «Flâneur d'Or».

«Flankierende Massnahmen zur Westumfahrung», dieses Wortungetüm bezeichnet ein Projekt, dem man auch ganz einfach «Stadtreparatur» sagen kann. Dort, wo während fast vierzig Jahren tausende Fahrzeuge mitten durch Zürich brausten, kann man heute ungestört flanieren. Das hat die neunköpfige Jury des Flâneur d’Or überzeugt: die «FlaMaWest» erhalten den Hauptpreis des Fussverkehrspreises Infrastruktur.


Am Freitag fand in Zürich die Preisverleihung statt. Nationalrat Thomas Hardegger, Präsident von Fussverkehr Schweiz, und Evi Allemann, Präsidentin des Verkehrs-Clubs der Schweiz, überreichten den Hauptpreis an Filippo Leutenegger, den Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements der Stadt Zürich.


Der Hauptpreis sowie die acht Auszeichnungen plus fünf Erwähnungen sind in einem Themenheft von Hochparterre dokumentiert. Wer Hochparterre abonniert hat, erhält das Heft zusammen mit der Dezember-Ausgabe.

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