Gehe von deinen Beständen aus

Für das Gebiet Rosenau-Scherzligen in Thun gibt es neue Ideen. Sie stammen vom Masterstudenten Jürg Bührer und seinem Stadtlabor. Sein Wahlspruch: stehen lassen!

Fotos: Jürg Bührer, Thun; Thesis Master of Arts in Architektur, Berner Fachhochschule
«Der Architekt Andrea Roost hat einen Stein ins Wasser geworfen. Ob Thun das merkt?» Das war im September 2018 in Hochparterre zu lesen. Einer mindestens hats: Jürg Andreas Bührer. Für seine Masterarbeit an der Berner Fachhochschule hat er das Filetstück mitten in der Stadt Thun ausgewählt. Sein Wahlspruch: stehen lassen! Am ‹End of Life› seien die Gewerbe- und Industriebauten auf den Teilgeländen Scherzligen und Rosenau des Entwicklungsschwerpunkts (ESP) Bahnhof Thun. Da gebe es nur eines: Tabula rasa, war die Antwort der Stadtregierung auf eine parlamentarische Anfrage. Herausgefunden hatten das die Eigentümer. Weg mit dem alten Schrott, her mit den strahlenden Neubauten, waren sich alle einig. Auch Andrea Roost war dieser Meinung. Dem widerspricht Bührer vehement. Was da ist, ist das Fundament dessen, was werden kann, ist er überzeugt. Neben den Gebäuden verschiedenen Alters und ergo verschiedenen Erhaltungszustands sind es auch die rund fünfzig Mieter, die ein lebendiges Gemisch von gewe...

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