Die Waldhaus-Siedlung in Chur soll abgebrochen werden. «Falsch», sagt Hubertus Adam. Fotos: Stadtarchiv Chur

Gegen den Abbruch der Churer Waldhaus-Siedlung

Die Angestelltenhäuser der Churer Klinik Waldhaus sollen abgebrochen werden. Doch das Ensemble verdient eine genauere Betrachtung, schreibt Architekturhistoriker Hubertus Adam.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der ehemaligen Angestelltensiedlung der Psychiatrischen Klinik Waldhaus in Chur wehren sich, sie kämpfen gegen den vom Kanton als Grundeigentümer verfügten Abriss. Mit 120 Wohnungen wollen Investoren die zwölf idyllisch in die Landschaft eingefügten Einfamilienhäuser ersetzen. Die Argumente dafür sind bekannt: Verdichtung, mehr Ausnützung, Sanierungsstau, hochwertigere und energetisch optimierte Wohnungen. Herausragendes Beispiel für den Schweizer Wohnungsbau Doch das Ensemble an der Cadonaustrasse im Churer Norden verdient eine genauere Betrachtung. Angesichts von Kriegswirtschaft und Wohnungsnot kann die auf Basis eines 1944 durchgeführten Wettbewerbs 1945/46 realisierte Siedlung für die Psychiatrische Siedlung Waldhaus als ein herausragendes Beispiel für den Schweizer Wohnungsbau der Vierzigerjahre verstanden werden. Seinerzeit am Rande der Stadt gelegen, oszilliert sie zwischen individuellen und kollektiven Ansätzen im Wohnungsbau ebenso wie zwischen urbanen un...
Gegen den Abbruch der Churer Waldhaus-Siedlung

Die Angestelltenhäuser der Churer Klinik Waldhaus sollen abgebrochen werden. Doch das Ensemble verdient eine genauere Betrachtung, schreibt Architekturhistoriker Hubertus Adam.

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