2013 heisst das politische Mittel zum pfleglichen Umgang mit Raum und Boden «Raumplanung». Und das Mittel der Grafik Idealisierung des Zustandes.

Erfolg dank Gotthelf

Die Kampagne für ein Ja zum Raumplanungsgesetz überrascht mit einem konservativen Bild und klugen Worten. Eine Plakatkritik.

«Ein warmer Sommertag geht zu Ende. Die Bauern waren den ganzen Tag auf dem Feld. Nun sind sie zu Hause und essen «Gschwellti» mit Käse. Nachher sitzen sie mit den Bäuerinnen auf das «Bänkli» am Dorfbrunnen und schauen über Land in die Hügel. Der Älteste liest aus <Ueli der Pächter> vor. Zwei rauchen Rösslistumpen. Dann jassen sie.» Das visuelle Register der Kampagne für das neue Raumplanungsgesetz ist kühn. Sieht die Schweiz dank des revidierten Raumplanungsgesetzes wirklich so aus? Gewiss, in dieses Dorf wollen wir zügeln. Hier wollen wir mit dem Ross weitere Ackerfurchen pflügen und helfen, das Land vor der Zersiedelung zu retten. Und wir lassen uns in unserem Wunsch und Willen nicht beirren, weil die Fahne am Zahnstocher etwas starr wirkt. Wir nehmen das als ironische Anmutung. Und wir fragen nur leise, was sich wohl hinter dem Fahnenschatten verbirgt. Eine grosse Migros? Ein leeres Hallenbad? Ein mehrstöckiger Wohnblock gar?Noch ist nichts gewonnen Doch mich und meinesgleichen ...
Erfolg dank Gotthelf

Die Kampagne für ein Ja zum Raumplanungsgesetz überrascht mit einem konservativen Bild und klugen Worten. Eine Plakatkritik.

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