Erst Fotomontagen des Komitees ‹Westast so nicht!› öffneten vielen Bielern die Augen für die Dimensionen der geplanten Stadtautobahn: rot markiert der vierspurige, rund 250 Meter lange offene Streckenabschnitt beim Bahnhof.

Eine Bieler Schildbürgerei

Das Tiefbauamt des Kantons Bern arbeitet mit Hochdruck am letzten Teilstück der A5 bei Biel. Ein Komitee wehrt sich: Die stadtverträgliche Autobahn gibt es nicht.

«Hier stehen wir auf der künftigen Quartierstrasse und schauen hinunter auf die Autobahnschneise, wo der Verkehr in 14 Metern Tiefe vorbeirauschen soll. Eine Etage höher: Ein grosser Anschlusskreisel von sechzig Metern Durchmesser, der mit zwei Rampen ans städtische Verkehrsnetz angebunden ist. In diesem gigantischen offenen Loch hätte die ganze Altstadt Nidau Platz.» Gut ein Dutzend Leute stehen an der Kreuzung hinter dem Bieler Bahnhof und versuchen, sich diese Zukunft vorzustellen. Kopfschütteln, Augenreiben, Unverständnis, während der Blick auf die dem Abriss geweihten Häuser und von dort auf eine Visualisierung wandert, die der Raumplaner Daniel Sigrist in die Höhe streckt. Er hat im November 2015 das Komitee ‹Westast so nicht!› mitgegründet, um zwei Autobahnanschlüsse der A5, im Zentrum von Biel und bei Nidau, zu verhindern. Der Bund zahlt Doch die Kantons- und die Stadtbehörden wollen die vierspurige Strasse. Sie versprechen, damit würden die innerstädtischen Verkehrsprobleme gelö...
Eine Bieler Schildbürgerei

Das Tiefbauamt des Kantons Bern arbeitet mit Hochdruck am letzten Teilstück der A5 bei Biel. Ein Komitee wehrt sich: Die stadtverträgliche Autobahn gibt es nicht.

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