Die Schweizer Bevölkerung hat dem revidierten Raumplanungsgesetz mit 62 Prozent zugestimmt.

Ein wichtiges Ja zur Raumplanung

Das deutliche Ja zur Revision der Raumplanung ändert materiell unmittelbar wenig, kulturell setzt die Abstimmung drei Marksteine. Ein Kommentar.

Guten Mutes waren die Flaschen mit Weisswein schon früh parat – dieses Ja zur Revision der Raumplanung ist keine Überraschung, erfreulich aber ist, wie deutlich es ausgefallen ist, und erfreulich ist, dass quer durchs Land die Stimmberechtigten sich für die Raumplanung ausgesprochen haben, in der Hoffnung damit die Zersiedelung etwas zu bremsen. Selbst etliche der von der Zweitwohnungsinitiative geprüften Regionen in den Alpen stimmten zu und den Romands liegt die schöne Landschaft auch am Herzen. Materiell wird sich unmittelbar wenig ändern, elegisch wird das Seilziehen sein, bis die Gemeinden ihre Planungen eingerichtet haben werden; kulturell setzt diese Abstimmung drei Meilensteine. Erstens ist das Resultat eine Zustimmung und Ermunterung von Planung und von Politikerinnen, die raumplanend etwas für eine halbwegs geordnete Siedlung tun wollen. Man muss sich nur vorstellen, welches Zeichen ein Nein bedeutet hätte. Bürgerliche Kreise und Kräfte hätten dies als Freipass für uneingeschränktes W...
Ein wichtiges Ja zur Raumplanung

Das deutliche Ja zur Revision der Raumplanung ändert materiell unmittelbar wenig, kulturell setzt die Abstimmung drei Marksteine. Ein Kommentar.

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