Benedikt Loderer, Stadtwanderer, Gründer und langjähriger Chefredaktor der Zeitschrift Hochparterre.

Die wollen uns etwas wegnehmen!

Verdichtung ist ein abstraktes Wunschbild, aber konkret wird sie nie. Ein Vortrag von Benedikt Loderer.

Von der Verdichtung reden heute alle. Alle sind selbstverständlich dafür, das gehört sich unterdessen. Allerdings nicht vor der eigenen Haustür. Es gilt die Regel: Verdichtung ist grundsätzlich etwas für die andern. Was auch heisst: Verdichtung geht mich nie persönlich etwas an. Sie ist ein abstraktes Wunschbild, das durch die Presse und die Amtsstuben schleicht, von den Hochschulen genährt und den Politikern proklamiert wird. Aber konkret wird Verdichtung nie. Dass aber in der Schweiz nach wie vor ununterbrochen gebaut wird, ist leider nicht die erhoffte Verdichtung, sondern nur die bitter notwendige Entwicklung. Wir brauchen Wirtschaftswachstum, wenn wir unseren Wohlstand halten wollen. Ob wir dafür Verdichtung nötig haben, ist noch lange nicht bewiesen. Eines aber steht bereits fest: Die wollen uns etwas wegnehmen! Wer spielt keine Rolle. Der Staat, die Spekulanten, die Banken, die Sozis, die Flüchtlinge, egal. Der Gemütszustand der heutigen Schweizer heisst Verlustangst. Nicht den Syrern oder ...
Die wollen uns etwas wegnehmen!

Verdichtung ist ein abstraktes Wunschbild, aber konkret wird sie nie. Ein Vortrag von Benedikt Loderer.

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