Trotz des Titels: Eine Ästhetik der Agglomeration wurde kategorisch abgelehnt.

Die Firma Sieh und Hör

«Ästhetik der Agglomeration» versprach die Tagung, zu der die ZHdK und die Universität der Künste Berlin gestern luden. Doch eine Be- oder Verurteilung der Hüslischweiz blieb aus.

«Ästhetik der Agglomeration» versprach die Tagung, doch eine Be- oder Verurteilung der Hüslischweiz blieb aus. Die Hochschule der Künste Zürich und die Universität der Künste Berlin hatten, unterstützt von der Metron Raumentwicklungs AG, am 3. Oktober am richtigen Ort eingeladen, in den Saal des Restaurants Salmen in Schlieren. (Eine heilignüchterne Ikone der frühen Sechzigerjahre übrigens.) Schlieren ist das Jagdgebiet der Langzeitstudie, die seit 2005 Bilder und Töne sammelt. Die Veränderung der Agglomeration wird in Zeitschritten dokumentiert.Einfach ist nichts, am wenigsten die Ästhetik. Die nämlich ist eine Sache der Aufmerksamkeit und die hat sich der Agglomeration erst spät gewidmet. Eigentlich erst als man feststellte, dass sie zum Gegenteil dessen wurde, was man wollte, Stadtlandschaft nämlich. Doch der vollständige Kontrollverlust gebar die Zersiedelung. «Wahrnehmung ist die vorwiegend sinnlich-motorische und emotionale Beteiligung an einem laufenden Prozess von Emergenz dessen, ...
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«Ästhetik der Agglomeration» versprach die Tagung, zu der die ZHdK und die Universität der Künste Berlin gestern luden. Doch eine Be- oder Verurteilung der Hüslischweiz blieb aus.

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