Städtebau-Konferenz «Zürich - Räumlicher Stand der Dinge»: Das intellektuelle Hochamt wurde im Diskussionsritus gefeiert.

Der heterogene Einheitsbrei

Die Archithese lud zur Städtebau-Konferenz «Zürich – Räumlicher Stand der Dinge». Stadtwanderer Benedikt Loderer war dabei und machte sich Gedanken über Verdichtung, Leitbilder und Sehnsucht.

Die «archithese» hat eine Reformation an Haupt und Gliedern vollbracht und lud am vergangenen Freitag zum intellektuellen Hochamt ein. So nahm die Architektengemeinde Kenntnis von der neuen Aufmachung des nun Schriftenreihe genannten Heftes. Köbi Gantenbein hat es in diesem Blog schon gebührend gelobt und es ist dem wenig anzufügen. Doch, eines trotzdem: Man muss es lesen. Fünf Punkte der Zürientwicklung«Zürich – für eine neue Planungspraxis», dahinter steckt  eine rechtschaffene Aufgabe. Der Kanton geht davon aus, dass bis ins Jahr 2040, innerhalb von 25 Jahren also, rund 80 000 Menschen mehr in der Stadt Zürich leben werden als heute. Plus ein St. Gallen. Das braucht Wohnungen, Schulen, Altersheime, Spitalbetten, kurz städtische Infrastruktur. Dass der Zusatzbedarf nicht durch Einzonungen befriedigt werden kann, ist unterdessen auch klar. Anders herum, neues Bauland ist keines da. Was tun? Verdichten nach innen  (Fragt sich der Stadtwanderer: Gibt es auch eine Verdichtung nach ausse...
Der heterogene Einheitsbrei

Die Archithese lud zur Städtebau-Konferenz «Zürich – Räumlicher Stand der Dinge». Stadtwanderer Benedikt Loderer war dabei und machte sich Gedanken über Verdichtung, Leitbilder und Sehnsucht.

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